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Memento mori – was bleibt?

Ausstellung mit Werken von Ursula Bierther I Luisa Landsberg I Simono I Ute Wigand; Vernissage 29. März 2026

Mein Statement

In vielfachen Schichtungen entwickle ich organische Formationen und Skelettelemente. Der vermeintlich vertraute Anblick irritiert und wird durchbrochen. Eines meiner Themen ist das Verhältnis von Echtheit zur Illusion. „Wir wollen für alles Ersatz, doch wir wollen unersetzbar sein.“

Den Kreuzgang interpretiere ich als Passage, als Wechsel von Positionen und Zuständen, so wie das Leben selbst. Manipulierte Uhrwerke verweigern die von ihnen erwartete Orientierung. Türklopfer ohne Türen kommunizieren in die Leere und thematisieren die Vergänglichkeit des Schalls. Dazu tanzen expressive Figuren einen Lebens- oder Totentanz.

Werkgruppen
Himmelstänze
Stilles Gefüge
Transferzeit

„Memento mori – Gedenke des Todes“, ein Gedanke, der durch die Pandemie in der modernen Gesellschaft neu präsent wurde: Eine Gesellschaft, die den Tod aus dem Alltag verdrängt hat. Seit Jahrzehnten werden wir medial mit dem weltweitem Kriegsgeschehen und somit mit dem Tod in fernen Kontinenten konfrontiert. Durch den militärischen Angriff auf die Ukraine rückt das Thema geografisch und emotional näher. Wir thematisieren die Endlichkeit in unserer künstlerischen Arbeit: Was bleibt?

VERNISSAGE: 29. März 2025 um 15 Uhr, Ausstellung bis 21. Juni 2026
KÜNSTLER: Ursula Bierther I Luisa Landsberg I Simono I Ute Wigand
KOOPERATION: Klosterhof St. Afra Meißen, Pastoralkolleg Meißen,

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